Wachstum

Da Vogelspinnen ein relativ starres Exoskelett (Außenskelett) haben, müssen sie sich in regelmäßigen Abständen häuten, um wieder wachsen zu können. Das Abstreifen  der alten Haut (Cuticula) nennt man Ecdysis (griech.: das Herauskriechen, das Entkommen).
Man kann die Entwicklung der Vogelspinne in drei Phasen aufteilen:
  • Embryonalperiode: Damit meint man die Entwicklung im Ei. Die Vogelspinneneier werden erst nach der Ablage befruchtet, da erst dann die Spermien mit dem Ei in Kontakt kommen (siehe den Körperbau der Spinnen). Im Ei entwickelt sich der Embryo zur Prälarve, die dann nach ca. 20 Tagen schlüpft. Diesen Zeitpunkt nennt man Eclosion und dieser beendet die Embryonalentwicklung.
  • Larvalperiode: In dieser Periode haben die Spinnen ein großes, mit "Dotter" gefülltes Abdomen, das mehr an eine mit Blut vollgesogene Zecke als an eine Spinne erinnert. Kurz vor der Häutung färben sich die Vogelspinnen dunkel, da die ersten Haare der Vogelspinnen durch die Haut schimmern. Im Gegensatz zur Prälarve besitzen die Larven ihre erste Behaarung, deutlich differenzierte Chelizeren, Krallen und Spinnwarzen. Nach einer weiteren Häutung beginnt die...
  • Nymphoimaginalperiode: In dieser Periode sind die Behaarung, die Sinnesorgane und das Verdauungssystem vollkommen entwickelt und sie fressen selbstständig. Erst jetzt verlassen die meisten Arten den Kokon und den Bau des Muttertiers.
Die Stadien zwischen Larve und adulter Vogelspinne werden als Juvenilstadien bezeichnet. Nach einer verschiedenen Anzahl von Häutungen und einer Differnezierung der Speramathek werden mit der Imaginalhäutung bei beiden Geschlechtern die Geschlechtsorgane ausgebildet. Das letzte Stadium vor der Geschlechtsreife bezeichnet man als subadultes Stadium.
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