Toxizität

Viele Menschen haben Angst vor Vogelspinnen, da sie sich vor dem Gift der Tiere fürchten. Jedoch ist das Gift für einen gesunden Menschen nicht tödlich und in der Regel harmloser, als die meisten Menschen annehmen. Beim Menschen kann man die Bisse mit einem Wespenstich vergleichen. Man sollte aber den Schmerz, der durch die gut 1,5 cm langen Giftklauen bei einem erwachsenen Exemplar ausgelöst wird, nicht vergessen.

Jedoch gibt es aber auch zwischen den Arten Unterschiede in der Giftwirkung. Zu den Vogelspinnen mit stärkerem Gift gehören viele asiatische und afrikanische Arten. Auch ist das Gift der Männchen anscheind deutlich stärker als das der Weibchen: bei der australischen Gattung Atrax übertrifft das Gift des Männchens das des Weibchens um das Siebenfache.

Der Biss einer Poecilotheria wird eher als schmerzlos beschrieben. Jedoch können schon nach einer Stunde Schwellungen, Krämpfe, sehr strake Schmerzen und ein Taubheitsgefühl auftreten.

Man muss jedoch sagen, dass Vogelspinnen, egal als wie aggressiv sie auch gelten mögen, nie ohne Grund beißen. Ein Biss ist immer auf den falschen Umgang mit dem Tier zurück zu führen! Viele Arten ziehen sich bei Bedrohungen zurück, andere drohen mit erhobenen Beinen und geben Zischlaute von sich, die sie mit ihrem Stridulationsorgan erzeugen.

Falls eine Vogelspinne aus ihrem Terrarium ausbricht, dann lasst sie laufen und versucht nicht, sie mit den bloßen Händen einzufangen. Schließt die Fenster und Türen, sperrt eure Kinder und andere Haustiere aus dem Zimmer aus und fangt die Spinne mit einer Heimchendose sicher wieder ein.

Wer sein Tier unnötig provoziert und dann gebissen wird, hat in meinen Augen selbst Schuld und hat diesen Abwehrbiss auch verdient.

Wenn es euch interessiert, wie es zu einem Biss kommen kann und was nach dem Biss folgt, dann solltet ihr euch die nächste Rubrik durchlesen: Vogelspinnenbisse: Betroffene berichten.
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